Willkommen am Ende

Willkommen am Ende in Erfurt …

Ankunft mit dem Flugzeug in Erfurt

Ankunft mit dem Flugzeug in Erfurt

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USA Teil 2 vom 15.06.2015 – 25.06.2015

von li. nach re.: Boston Innenstadt; MIT; New Yorker Börse; Time Square in New York

von li. nach re.: Boston Innenstadt; MIT; New Yorker Börse; Time Square in New York

Von Kanada aus nach Boston über New York nach Erfurt. Die letzten Schritte zum Ziel!

Boston

Mit einer Busfahrt über Nacht bin ich von Montreal nach Boston gekommen. Die Stadt Boston ist neben New York eine bedeutende Stadt in der USA. Für mich ist sie als Universitätsstandort sehr bekannt und somit interessant zum Bereisen. Aber was gibt es neben dem Studium dort zu sehen. Durch die Stadt geht ein „Freedom Trail“, welche eine rot gepflasterte Linie auf dem Fußweg ist und entlang der historischen Denkmäler und Gebäuden führt. Hier wird zum Beispiel eine Schlacht gegen die Engländer mit Museum präsentiert, welche im Unabhängigkeitskrieg erfolgte. Ansonsten gibt es viele gut erhaltene Kolonialhäuser und typische Verwaltungsgebäude aus dieser Zeit. In Boston sind die „Red Sox“ (Baseball-Mannschaft) sehr bekannt. Ich bin deshalb zum Stadion „Fenway Park“ gegangen, wo gerade ein Spiel zu Ende ging. Ist schon hier der wichtigste Sportverein. Das Stadion sieht schon alt und renovierungsbedürftig aus, aber den Zuschauern ist anscheinend die Tradition wichtiger. Auch die Bezeichnung rote Socke bekommt hier eine ganz andere Bedeutung.

     Ich war in Harvard und am MIT

Die beiden Universitäten liegen hier in Boston. Sie gleichen mehr eigenen Stadtteilen. Harvard sieht mehr aus wie eine alte englische Universität mit den alten Backsteinhäuser und dem quadratischen Aufbau. Hingegen zeigt sich das MIT mit modernen Gebäuden, was natürlich in der IT-Welt und den Forschungseinrichtungen eher passend ist. Es sind schon gute Bedingungen für das Studium vorhanden. Zudem können sich die Studenten auf das Studium konzentrieren durch das kältere und regnerische Wetter sowie die fehlenden Badestrände.

Nach einem halben Tag möchte ich hier nicht länger bleiben und setze lieber ein vernünftiges Leben fort. In Boston gibt es noch weitere Universitäten, wie z.B. Northeastern oder Boston Universität. Dadurch hat Boston viele Studenten und Unternehmen, was zu einem hohen Reichtum und hohen Kosten führt. Es scheint angenehm zu sein hier zu leben, aber nicht für mich. Also weiter geht es nach New York.

 

New York

Wer hat noch nicht von dieser Großstadt gehört. In Film und Fernsehen schon öfters gesehen und die Worte Freiheitsstatue, Manhattan, Wall Street, Central Park sind den meisten Menschen bekannt. Ich habe alle diese Attraktionen gesehen und sie sind wirklich hier.

Die Freiheitsstatue wirkt im Fernsehen so groß, aber in echt ist die Freiheitsstatue klein. Wirkt überhaupt nicht großartig, sondern eher wie eine normale Statue auf einem großen Sockel, wie in jeder anderen Stadt. Die New Yorker wollten die Statue erst gar nicht und haben sie halt dann auf eine kleine Insel vor der Stadt aufgestellt. So schnell wird daraus die Sehenswürdigkeit schlechthin der Stadt. Hier noch ein Tipp, welchen fast alle Touristen befolgen. Es gibt eine kostenlose Fähre von Manhattan Süd nach „Staten Island“ und sie fährt an der Freiheitsstatue vorbei. Dann gibt es noch die bekannte Brooklyn Bridge, Time Square, New Yorker Börsen, verschiedene Parks und sind alle schön für Touristen anschaubar. Die ca. 50 Millionen Touristen jedes Jahr erleben hier eine sehr lebendige Stadt. Auf der anderen Seite ist New York für mich mit Abstand die teuerste Stadt auf der Welt und im Vergleich dazu nicht die schönste Stadt. Die meisten Sehenswürdigkeiten hat man im Fernsehen schon gesehen.

Eine weitere bekannte Sehenswürdigkeit sind die Vereinigten Staaten „UN“. Deutschland zahlt viel Geld für diese Institution und ich muss trotzdem 18 Dollar bezahlen, um ein paar Sitzungssäle zu sehen. Ich kann von der teueren Führung nur abraten. Einzige Empfehlung hier ist, einfach in den öffentlichen Bereich des UN-Gebäudes gehen und sich da den Stempel der UN in den Reisepass geben zu lassen, da das UN Territorium nicht zur USA gehört. Welcher Experte hat sich denn so etwas einfallen lassen!

Viel Zeit in der U-Bahn verbracht, obwohl ich schon in Manhattan ein Hostel genommen habe, aber trotzdem dehnt sich Manhattan weit aus. Manhattan liegt auf einer Insel, welche wiederum mit einigen Brücken und mehreren U-Bahnen mit dem darum liegenden Festland und anderen Stadtteilen von New York verbunden ist. Es ist hektisch in der Stadt, aber in der Regel verlief alles geordnet. In dieser Stadt würde ich nicht leben wollen.

Einige stellvertretende Fotos zu diesen Teil meiner Reise findet ihr unter:

https://flic.kr/s/aHskbdr9yP

Kanada vom 30.05.2015 – 15.06.2015

von li. nach re.: Niagara Fälle; Toronto und Ich; Klippen bei Toronto; Notre Dame in Montreal

von li. nach re.: Niagara Fälle; Toronto und Ich; Klippen bei Toronto; Notre Dame in Montreal

Von Chicago zu den Niagara Wasserfällen und weiter nach Toronto und Montreal. Die vorletzte Etappe ist da und das Ziel ist der Weg!

Niagara-Fälle

Die Niagarafälle liegen zwischen den USA und Kanada und zwischen den Seen Erie und Ontario. Sie sind sehenswert, aber im Vergleich mit den Iguazu Wasserfällen kommen sie nicht vorbei. Hingegen ist die nächtliche Beleuchtung auf die zwei Wasserfälle sehr schön und so konnten auch die Amerikaner und Kanadier hier punkten. Ansonsten bieten die beiden Schwesterstädte „Niagarafalls“ auf beiden Seiten der Grenze mit einigen Hotels und Spieloasen das Rahmenprogramm für die Touristen. Am besten hat mir hier die Minigolfanlage mit Dinosaurier gefallen. Leider konnte ich die Wasserfälle nur am ersten Tag genießen, da am Abend des ersten Tages und am zweiten Tag der Regen und Wind die Aussicht trübten.

Somit wird es zunehmend kälter und ich gewöhne mich wieder an das heimatliche Klima. 🙂

Nachdem die Niagara-Fälle und Umgebung schön zum Ansehen waren ging es wieder weiter in die Stadt Toronto. Kanada ist mehr bekannt für seine unberührten Landschaft, aber da müsste man schon deutlich weiter in Richtung Westen und Norden fahren. Aber es wird seine Gründe haben, wieso die Menschen lieber in den Regionen Ontario und Quebec leben wollen. Mal schauen, wieso sie hier leben wollen?

Toronto

Eine Mischung aus moderner Innenstadt und Idylle am Ontariosee gelegene Großstadt. Die Stadt ist das Zentrum der Region Ontario. In der Stadt gibt es den St. Lawrence Markt, die vorgelagerte Insel zur Erholung und die Innenstadt mit vielen Hochhäusern zu entdecken. Die Idylle für die Naherholung von Toronto liegt auf der vorgelagerten Insel mit vielen Grünflächen und einem Panorama Blick auf den See. Ein kleinerer Teil wird als Flughafen für nationale Flüge genutzt. Man kann auf der Insel schön mit dem Fahrrad entlang fahren und sieht zudem die Stadt aus der Ferne, was sich für ein Foto der Stadt gut eignet. In der Stadt ist viel Bewegung und es gibt sogar unterirdisch ein Einkaufszentrum. Insbesondere eine architektonische Lösung von altem Gebäude integriert in eine moderne Stahl- und Glaskonstruktion hat mir hier sehr gut gefallen. Ist natürlich auf einem Foto festgehalten.

Auch hier ist mir erneut aufgefallen und mitgeteilt wurden, dass die Bedienungen unter dem Mindestlohn arbeiten und dafür auf „großzügiges“ Trinkgeld angewiesen sind, was den Amerikaner nichts ausmacht oder sie gehen Fast-Food essen. Bei normaler Bedienung mit schon mindestens 10% und eher 20% als Trinkgeld zu geben bei den recht hohen Preisen für Essen und Trinken (insbesondere Bier) macht das Essen gehen in den USA und Kanada teuer. Dadurch ist besser nachzuvollziehen, warum so viele Menschen lieber zu den verschiedensten Fast-Food-Ketten gehen.

Ich sollte noch erwähnen, dass es in der Stadt das Museum für (Eis-) Hockey gibt, was hier einen großen Stellenwert hat. Die Sportart ist hier der Nationalsport, wie bei uns Fußball. Die Eintrittskosten um ein paar unbekannte Leute und Masken zu sehen habe ich mir eingespart. Mir hat der Blick von außen gereicht.

Montreal

In Montreal wird überwiegend französisch gesprochen. Somit komme ich nicht nur klimatisch, sondern auch sprachlich Deutschland immer näher. Obwohl es weiterhin nicht erstrebenswert ist französisch zu lernen. 🙂

Es gibt zwar auch eine Stadt Quebec in der Region Quebec, aber Montreal ist das Zentrum dieser Region. Hier sind die vorgelagerten Inseln mit Freizeitpark, Formel 1 Rennstrecke, Brücken zum Festland und vielen Grünflächen eine Sehenswürdigkeit für sich. Dabei sollte man wissen, dass Montreal wiederum selber auf einer großen Insel liegt. Die Insel ergibt sich aus den Flüssen St. Lorenz Strom und Ottawa. Der St. Lorenz Strom verbindet die Großen Seen und den Atlantik und mehr erfährt man unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Sankt-Lorenz-Strom

Während des Formel 1 – Rennen (Nein, nur spontan davon erfahren und mir nicht direkt angeschaut) hier in Montreal, konnte ich endlich auch Polizisten auf Pferden sehen. Leider hatten sie nicht diese kanadische Uniform aus den Filmen an, sondern nur so zweckmäßige Standarduniformen. Schade!

Die Innenstadt bietet französisches Flair und Architektur. Zum Beispiel kann hier das Kirchengebäude Notre Dame de Montreal besichtigt werden. Ansonsten hat mir in der Innenstadt etwas besonders gut gefallen. Vor dem Hotel „Love“ standen drei Ferraris hintereinander. Leider waren nicht alle drei Ferraris rot. Man kann halt nicht alles im Leben haben. Des Weiteren ist die Flusspromenade für Touristen hergerichtet und sehenswert. Ansonsten auch hier wieder mit ein paar anderen Leuten die Tage und Abende genossen.

In Montreal bleibt mir auch in Erinnerung, dass ich meine Kamera verloren hatte. Ich habe sogar beim Busunternehmen nachgefragt, weil ich dachte, dass ich meine Kamera im Bus vergessen hätte. Am Ende wollte ich über das Telefon meines Hostels bei der Filiale des Busunternehmens in der anderen Stadt anrufen und dabei habe ich meine Kamera von der Mitarbeiterin der Rezeption wiederbekommen. Ich hatte die Kameraim Aufenthaltsbereich vergessen, wo ich die Fotos auf den Rechner überspielen wollte. Die Fotos sind gerettet.

Ich habe nun einen besseren Einblick in die kanadische Welt bekommen und gehe nun weiter an die Ostküste der USA.

Die geretteten guten Fotos pro Etappe findet ihr unter:

https://flic.kr/s/aHskdw6PD4

Vereinigte Staaten von Amerika (USA) Teil 1 vom 15.05.2015 – 30.05.2015

von li. nach re.: Holocaust Mahnmal in Miami; amerikanische Bescheidenheit; New Orleans Musiker; Blick auf Chicago

von li. nach re.: Holocaust Mahnmal in Miami; amerikanische Bescheidenheit; New Orleans Musiker; Blick auf Chicago

Von Miami über New Orleans quer durch das Land nach Chicago! Die Städte und Landschaften sind ja aus Film und Fernsehen recht bekannt und somit geht es darum sich einen eigenen Eindruck Vorort zu machen.

Miami

Als erstes in der Stadt Miami mit dem Flugzeug angekommen. Der Flughafen liegt quasi zentral in der Stadt oder anders formuliert, die Stadt hat sich über die letzten Jahrzehnte immer weiter ausgedehnt und den Flughafen umzingelt. Der öffentliche Nahverkehr ist gut organisiert und es ist einfach nach Miami Beach (Insel vor Miami) zu kommen. Miami Beach ist mehr das Touristenziel als die Stadt an sich. Die Insel vor der Stadt hat den „Ocean Drive“, viele Restaurant und natürlich einen langen und breiten Sandstrand. Gut zum Entspannen und feiern gehen, was ich natürlich ebenfalls gemacht habe.

     Everglades

die Everglades ist eine Sumpflandschaft und ein Fluss zugleich. Der Fluss ist sehr breit, fließt sehr langsam und ist flach. Hier kann man vor allem hohe Grashalme umgeben mit viel Wasser und Alligatoren sehen. Die gebuchte Fahrt mit dem Propellerboot war schön und ich konnte hautnah amerikanische Alligatoren sehen.

In der Innenstadt sieht man wiederum ein paar Hochhäuser und schön gestalte Promenade. Aber eher sehenswert sind die kleinen teils mit teuren Häusern bebauten Inseln zwischen dem Festland Miami und der Insel Miami Beach. Dort haben sich die Reichen im karibischen Wasser und Inselidylle niedergelassen. Ach, wäre ich doch Reich und ein Amerikaner, ich würde hier meinen Winter verbringen. 🙂

Die besonderste Erinnerung für mich in Miami bleibt nicht der Strand und die Sonne, sondern das recht unbekannte Holocaust-Mahnmal. Wir haben es nur durch Zufall gefunden und wussten erst gar nicht was es ist. Also das habe ich bisher so in der Atmosphäre dort weder erwartet noch bisher gesehen. Es steht da eine große Statue mit einer großen Hand obendrauf und vielen Menschen in der Mitte und in diesem runden ummauerten Mahnmal noch mehrere Statuen, welche an die Leiden der Opfer in den KZ gedenken sollen. Zudem ist mein Reisebegleiter über etwas gestolpert und dann haben wir kurz durchgeatmet. Das hätte gut gepasst, zwei Deutsche schänden eine Statue im Holocaust-Mahnmal. Wir hätten dann gleich eine Freifahrt ins Gefängnis bekommen. Gut, dass er nur über einen Scheinwerfer gestolpert ist. Huh, Glück gehabt! Auf alle Fälle ein andere Sehenswürdigkeit in Miami.

Am Strand liegen, kleine schöne Inseln mit karibischen Wasser sehen und Sonne genießen sowie eine Kreuzfahrt in die Karibik beginnen, dann ist man in Miami richtig.

Auf dem Weg nach New Orleans hatte ich in Orlando und Mobile umzusteigen. Die Stadt Mobile liegt im südlichen Alabama und da habe ich das Lied „Sweet home Alabama“ mir angehört, wie vorgenommen.

New Orleans

Bevor ich in New Orleans war, habe ich auf der Busreise etwas sehr interessantes gesehen. Nach Mitternacht bei einem Zwischenstopp wurde vor dem Einsteigen in den Bus eine Sicherheitskontrolle bei dem Busunternehmen „Greyhound“ sehr gründlich durchgeführt. Der eine Mann musste sogar die zwei gefundenen Weinflaschen öffnen und etwas davon trinken. Der „Hilfspolizist“ hat sogar genau hingeschaut, ob er auch wirklich den Wein getrunken hat. Lustigerweise war es kein weißer „Hilfspolizist“, sondern ein Mann mit schwarzer Hautfarbe, welcher hier wohl sehr übermotiviert war oder in Florida gibt es wohl viele schlechte Erfahrungen.

Teils alleine, teils mit jeweils einen anderen Reisenden habe ich dann in New Orleans die Sehenswürdigkeiten mir angeschaut. Dazu zählt wohl auf Platz 1. der französischen Stadtteil und danach der große Stadtpark mit Seen, Mercedes-Benz Superdome (Football Stadion) sowie der „Garden District“ mit vielen alten Südstaaten-Häusern.

In der Stadt ist auch das 2. Weltkriegsmuseum der Amerikaner. Ich habe dort über 3 Stunden verbracht und es hätten auch noch mehr sein können, aber irgendwann reicht es auch mal. Es war interessant diese Ereignisse aus einer anderen Perspektive zu sehen und natürlich ist es aus der Sicht des Siegers zusätzlich besser. Hier hatte ich sogar mal gesehen, dass die Japaner recht viel erobert hatten, aber im wirklichen Kampf gegen die Amerikaner keinen Stich gesehen haben. Und was ich nicht wusste war der Spruch der Amerikaner „Germany first“. Auch in der Ausstellung war der Teil der Kämpfe in Europa größer und interessanter als der „kurze“ Sieg gegen Japan.

Des Weiteren habe ich auch den Mississippi mit Dampfschiff gesehen und die Musikrichtung Jazz gehört. Anschließend genug von New Orleans gehabt und weiter ging es nach Chicago. Auf dem Weg konnte man schon einiges von der Landschaft mit viel grünen Flächen sehen und nach mehr als 20 Stunden Busfahrt war ich und mein Po glücklich anzukommen.

Chicago

Chicago gehört wohl zu den bekanntesten Städte in Deutschland. Das Beeindruckendste für mich waren die schönen alte Wohnhäusern und die verschieden gestaltete Hochhäuser und von alt bis neu war alles dabei.

Zudem bietet die Stadt einige Parks am Michigan See gelegen, wie z.B. den Millennium Park mit verschiedenen Kunststücken sowie im Zentrum der Parkanlage den Buckingham-Brunnen (bekannt aus der Serie „eine schrecklich nette Familie“). In der Stadt befindet sich das berühmte Kunstmuseum, wo ich ebenfalls über 3 Stunden verbracht habe. Bietet für jeden Geschmack etwas und ist sehenswert. Wenn man weiter durch die Stadt läuft, dann entdeckt man das Adler Planetarium und den Navy Pier. Am Navi Pier befinden sich ein Vergnügungsort der Stadt mit Einkaufszentrum, Restaurant, Riesenrad und ein Kinderkarussel. An einem Abend auch ein Feuerwerk gesehen, was aber eher unterdurchschnittlich gut war.

Eine Besonderheit hat Chicago noch zu bieten und das ist die „deep dish“ Pizza. Ist quasi eine Pizza in Kuchenform. Der Boden und Rand sind dicker und sehen insgesamt wie ein Kuchen aus. Schon eine kleine Pizza macht so schnell satt.

Einige stellvertretende Fotos zu diesen Teil meiner Reise findet ihr unter:

https://www.flickr.com/gp/126861637@N03/b9uAwY

Dominikanische Republik und Puerto Rico vom 28.04.2015 – 15.05.2015

 

von li. nach re.: Santo Domingo-Altstadt; Samana; Insel Culebra; Botanischer Garten in San Juan

von li. nach re.: Santo Domingo-Altstadt; Samana; Insel Culebra; Botanischer Garten in San Juan

Auf in die Karibik! Von der Dominikanischen Republik nach Puerto Rico.

Santo Domingo

Als erstes ging es in die Stadt Santo Domingo. Die Anfahrt vom ca. 30 km entfernten Flughafen war wieder erlebnisreich, wenn man nicht die 40$ für das Taxi-Kartell bezahlen möchte, sondern mit einem nicht-öffentlichen Mini-Bus für Arbeiter beim Flughafen für ca. 12€ mitfährt. Dann aber recht gut in der „Zona Colonial“ in Santo Domingo ins schöne Hostel angekommen. Die „Zona Colonial“ ist die koloniale Innenstadt der Spanier von Santo Domingo. Hier dominieren bekannte mittelalterliche Gebäudearchitekturen aus Europa die Fassaden der Gebäude. In eines solcher Häuser war mein Hostel, aber natürlich nach erfolgter Sanierung mit moderner Ausstattung.

Nach Abwägung der Möglichkeiten habe ich mich für den Besichtigung von Samana entschieden.

Samana

Samana ist eine Halbinsel, welche sich im Nordosten befindet. Zudem gibt es die Stadt Samana, welche sich zentral im Süden der Halbinsel an der Bucht von Samana befindet. Samana ist besonders bekannt für die Möglichkeit Wale zu beobachten, aber leider ist gerade nicht die passende Zeit für die Wale. Es lohnt sich trotzdem hier her zu kommen.

In der Stadt Samana bietet sich dem Betrachter eine kleine touristische Ortschaft. Ich kann nicht für die Hauptsaison sprechen, aber jetzt war es recht ruhig und beschaulich. Mit Blick auf die Bucht von Samana fallen gleich zwei Fußgängerbrücken zu zwei kleineren vorgelagerten Inseln auf. So etwas hatte ich bisher noch nicht gesehen. Zu zweit sind wir dann über die karibische See mit Hilfe der Brücken gelaufen. Auf beiden Inseln wurden wohl vor vielen Jahren kleinere Verweilorte und Ausblickstürme errichtet, welche nun nicht gepflegt werden und sich im schlechten Zustand befinden. In meinen Augen wird hier viel Potenzial verschenkt, aber ich kenne natürlich nicht die Hintergründe.

     Caja Levantado

Die Insel ist wirklich sehr schön. Auf dieser Insel ist ein Luxushotel, wodurch mehr als die halbe Insel nur für Gäste besichtigt werden kann. Die andere Hälfte lädt zum Verweilen auf der Sonnenliege unter Palmen mit Blick auf klares ruhiges Wasser ein. So stellt man sich die Dominikanische Republik vor und wurde hier bestätigt. Mit dem nötigen Geld könnte man sogar in dem schönen Hotel auf dieser Insel übernachten, aber leider bin ich ein armer Rucksacktourist. 🙂 Somit wieder mit dem Boot für die dortigen Arbeiter zurück zum „Festland“.

     Las Terrenas

Am nächsten Tag den Wasserfall Limon und die Stadt Las Terrenas besichtigt. Der große und kleine Wasserfall war mal wieder der Klassiker mit schönen herabfallenden Wasser. Am Ende des Wasserfalles war dann ein Staubecken, wo man ein wenig schwimmen konnte und ich zur Abkühlung genutzt habe.

Las Terrenas hat einen schönen Strand und da habe ich mit Maurice aus Karlsruhe ein Bier und Pizza an der Strandbar gegessen. Danach noch das Wasser und den Strand ausprobiert. Ja, ist schon für einen Urlaubstag ganz nett.

Am letzten Abend sind wir in Samana nochmal weggegangen. In einer gut gefüllten Bar haben wir uns niedergelassen und dabei lief ein Boxkampf, aber dieser Boxkampf war nur halb so spannend. Leider konnte ich nur sehen, wie mit einmal auf der anderen Seite eine Glasfläche auf dem Boden in tausend Stücke zersprang und alle Leute aufgesprungen und schnell weggegangen sind. Da lobe ich mir das Fernsehen, hier gibt es die Möglichkeit die Wiederholung zu sehen. Ich dachte, ich bleibe mal sitzen, da wohl jetzt der Hauptkampf des Abends beginnt. Aber auch hier wurde ich enttäuscht. Maurice war gerade an der Bar und deshalb in unmittelbarer Nähe des Geschehens. Er hätte wohl beinahe die Flasche abbekommen. Irgendein Typ hatte einer Frau eine heftige Ohrfeige gegeben, welche darauf die Bierflasche nach ihm warf. Die Mitarbeiter haben sich dann schützen zwischen den Mann und die Frau gestellt. Der Mann ist anschließend weggegangen. Nach mehreren Minuten hatte sich alles wieder entspannt und ein paar Leute haben wieder die kleine Tanzfläche aufgesucht. Am nächsten Tag noch ein wenig die Stadt angeschaut und nach dem Mittagessen ging es mit dem Bus zurück nach …

Santo Domingo

Von hier aus geht die Fähre nach Puerto Rico und verbringe hier noch die restlichen 4 Tage.

     Ausflug zum Strand Boca Chica

Der nächstgelegene schöne Sandstrand befindet sich ca. 30 km von der Hauptstadt in Richtung Osten entfernt. Wie für die Dominikanische Republik typisch bietet sich hier dem Auge ein schöner Sandstrand mit Palmen und dem karibischen Wasser. Zum Entspannen schön, aber wer will hier schon entspannen! 🙂

Außerhalb der Innenstadt ist es eine hektische und dreckige Hauptstadt des Landes. Es gibt aber auch hier ein China-Viertel, wo ich mal wieder essen war. Lange nichts mehr gehört von den Chinesen, aber auch hier haben sie mir das Leben schöner gemacht. Ihr werdet es nicht glauben, sie haben nicht nachträglich noch Steuern und zwangsweise Trinkgeld auf den angemessenen Preis draufgeschlagen. Dafür haben Sie natürlich Trinkgeld verdient.

Die Dominikanische Republik ist eher ein ärmeres Land, aber in den touristischen Vierteln so teuer wie Europa. Nichtsdestotrotz habe ich ein paar Luxushotels gesehen, welche ich für einen Urlaub empfehlen kann. Schön mit dem Flieger her, ins gute Hotel mit Wohlfühl-Atmosphäre und dann noch die restlichen Stunden am Strand mit Sonne genießen. So sollte Urlaub sein, ansonsten bietet die Insel auch mal den ein oder anderen Tagesausflug an, aber was jetzt keinen vom Hocker haut.

Fähre

Wenigstens einmal mit dem Boot durch die Karibik fahren. Ich habe dazu die Fähre vom 07. auf den 08.05.2015 von Santo Domingo (Dominikanische Republik) nach San Juan (Puerto Rico) genommen. Die Fähre hat gegen Abend die Stadt bei untergehender Sonne verlassen. Wieder mal eine Passkontrolle, welche ich ernst nehme, da die USA wie Russland und China es echt ernst meinen und nette Touristen echt an der Grenze stehen lassen würden. Nach mehrmaligen Vorzeigen von Pass und ESTA-Nachweis konnte ich auf das Schiff gehen. Nur die Weiterflugbescheinigung musste ich nicht vorzeigen, somit habe ich umsonst schon im voraus den Weiterflug gebucht. Die Fähre hat gegen Abend die Stadt bei untergehender Sonne verlassen und am nächsten Vormittag habe wir San Juan erreicht.

Zur Erholung vom Lesen: https://flic.kr/s/aHskapKvg2

 

San Juan (Puerto Rico)

Von San Juan habe ich dann erst einmal die weniger touristisch sehenswerten Sachen gesehen. Es gibt zwei Möglichkeiten mit einem großen Schiff hier anzulegen und ich habe natürlich die Möglichkeit bekommen, wo nichts drum herum gibt, außer ein paar überteuerten Taxis. Danach noch in eine eher durchschnittliche Wohngegend gekommen, da ich nur hier ein angemessenes Hostel gefunden habe. Aber davon habe ich mich nicht unterkriegen lassen und es wurde besser.

Fajardo mit Insel Culebra und biolumineszente Lagune

In dem Hostel habe ich eine Mitfahrgelegenheit gefunden und bin ich schon nach einer Nacht schnell und unkompliziert nach Fajardo gekommen. Die Stadt Fajardo liegt an der Nordostküste von Puerto Rico. Sie ist bekannt dafür, dass vom dortigen Hafen die Fähren zu den zwei weiteren kleineren Inseln Culebra und Vieques gehen, welche sich östlich vom Festland befinden.

Wir waren früh los gefahren und angekommen, so dass ich gleich die Fähre nach Culebra bekommen habe, welche ich erst für den nächsten Tag geplant hatte. Die Insel wirkt in der Nebensaison recht ruhig und ist bekannt für den Flamenco Strand. Er soll wohl einer der schönsten Strände der Welt sein. Ich empfand ihn ebenfalls als schön und erholsam. Der Vorteil bei diesem Strand ist, dass hier keine Hochhäuser im Hintergrund die Idylle von Meer, Strand und Palmen zerstört. Somit war der Tagesausflug auf die ruhige abgeschiedene Insel mit nicht zu vielen Touristen eine gute Sache und kann ich empfehlen. Die Insel Vieques habe ich ausgelassen, da ich ja schon auf so einer kleinen Insel war und wieder zurück auf der großen Insel bin. Es reicht ja auch irgendwann mal mit den Inseln.

Dann abends noch eine Kayak-Fahrt zur biolumineszenten Lagune unternommen. Das Lichterspektakel war jetzt nicht so stark wie das Lichterfest in Erfurt, aber mal ganz nett zu sehen, wie so kleine weiße Lichtpunkte bei Berührung im Wasser erscheinen. Am schönsten war aber die Kayak-Fahrt bei Nacht durch den Kanal zur Lagune. Fotos von/bei der biolumineszenten Lagune habe ich nicht gemacht, aber das ist auf einem Kayak mitten in der Nacht von kleinen weißen Punkten eh nicht sinnvoll.

Am nächsten Tag haben wir eine Autofahrt entlang der Ost- und Südostküste und dann wieder durch die Mitte nach Nordosten unternommen. Auf der Touristenkarte waren bei der Bezeichung „Palma del Mar“ viele mögliche Aktivitäten aufgeführt und somit war es unser erstes Ziel. Überraschenderweise landeten wir dann in einer Anlage für reiche Amerikaner mit Golfkurs, Golfwagen, Luxusappartments mit eigenen Sicherheitspersonal und alles wurde abgerundet mit Nähe zum Meer, Strand und Bootshafen. Spätestens hier wird jedem Menschen klar, das Puerto Rico kein typisches karibisches Land nach unseren Vorstellungen ist. Aber ich vermute, die älteren Leute in dem Golfwagen sind bei 30° Grad und Sonnenschein nicht so traurig darüber. 🙂

Danach noch die felsige Südküste von Puerto Rico gesehen und anschließend (fast) durch die Mitte zum schönen Strand Luquillo gefahren. Wieder mal gebadet und sogar mal am Strand eingeschlafen. Am darauffolgenden Tag wieder zurück nach San Juan mitgefahren, da die Möglichkeiten mit dem öffentlichen Verkehr nicht sinnvoll bzw. vorhanden waren und ein Taxi so um die 80$ kosten würde.

San Juan – Teil 2

Die Stadt San Juan hat mehr zu bieten als nur das Ortsausgangsschild. Kreuzfahrtschiffe sind für San Juan sehr bekannt. Es wird gerne als Ausgangspunkt für diverse Kreuzfahrten durch die Karibik und weiter entfernt genutzt. Die Touristen unternehmen dann einen Rundgang durch die Altstadt, welche ich ausführlich erkundet habe und wirklich schön gemacht ist. Sie ist so eine Mischung aus spanischer Architektur und amerikanischer Sanierung sowie Ordnung. Des Weiteren habe ich die Tage nicht nur mit der Altstadt verbracht, welche nach ein oder zwei Tagen gesehen ist, sondern auch die in der Nähe befindlichen Stränden, botanischer Garten und das Universitätsviertel entdeckt. Besonders bei der Universität bleibt mir eine Sache in Erinnerung. Wir sind da bei so einem kleinen „Museum“ auf dem Campus hereingegangen. Anscheinend war da irgendeine Ausstellung oder Vorstellung von irgendwas. Auf alle Fälle wurde ich aufgefordert ein Getränk und Häppchen zu mich zu nehmen. Nach erster dankender Ablehnung habe ich dann doch Ja gesagt.

Die nächsten Tage waren von Entspannung, Rundgängen durch die Altstadt und zweimal kurz zum Strand gehen geprägt. Natürlich habe ich auch die Zeit für organisatorische Sachen genutzt, wie z.B. diesen Beitrag zu schreiben.

Jetzt einen Mischung aus spanischer und amerikanischer Kultur in der Karibik gesehen. Weiter geht es mit der Reise auf das Festland in die USA.

Der zweite Teil von Bildern der Karibik:

https://flic.kr/s/aHskaLkVPd

Panama, Costa Rica und Nicaragua vom 04.04.2015 – 28.04.2015

von li. nach re.: Bocas del Toro und Ich (Panama); Spaziergang durch den Dschungel am Fuße des Vulkans Arenal (Costa Rica); San Juan del Sur (Nicaragua); Insel Ometepe (Nicaragua)

von li. nach re.: Bocas del Toro und Ich (Panama); Spaziergang durch den Dschungel am Fuße des Vulkans Arenal (Costa Rica); San Juan del Sur (Nicaragua); Insel Ometepe (Nicaragua)

Zentralamerika war kein Teil meiner Wegeplanung, aber durch negative Informationen über Venezuela habe ich meinen Weg geändert. Ich werde einen Teil in Zentralamerika bereisen und den zweiten Teil auf den karibische Inseln fortsetzen.

Panama-Stadt

Die Stadt wirkt nicht typisch für Zentralamerika. Sie besitzt viele Hochhäuser und ist auch sonst recht modern und geschäftstüchtig. Ich habe mir hier die Stadt mit Strandpromenade, Altstadt (Casco Antiguo) und natürlich den Panamakanal angeschaut. Dazu bin ich zu den Miraflores-Schleusen gefahren, wo für Touristen die Schleusen mit Museum gezeigt werden. Zu den Miraflores-Schleusen habe ich unterschiedliche Meinungen gehört, ob der Eintrittspreis von 15 Dollar die Besichtigung wert ist, aber mir hat es ganz gut gefallen und es wurde für das Geld etwas geboten. Eine Sache hatte mir da nicht gefallen. Für Einheimische kostet der Eintritt etwas bei 3 $ und die „einheimischen“ Besucher sahen kein bißchen ärmer aus als ich. Ich vermute auch mal, dass die meisten Einheimischen, welche sich die Fahrt zu den Schleusen leisten können, eh mehr Geld haben als ich.

Des Weiteren habe ich hier so viel fastfood gegessen, wie bisher auf meiner ganzen Reise. Gut, es war auch Ostern und somit ein langes Wochenende, aber trotzdem ist das Land recht teuer und amerikanisch. Die Stadt Panama war in Ordnung, aber nach der Großstadt ging es mit dem Bus weiter auf die Inselgruppe …

Bocas del Toro

Die Inselgruppe Bocas del Toro liegt im Nordwesten an der Karibikküste von Panama. Von Almirante (Dorf auf dem Festland) fährt man mit kleinen motorisierten Holzbooten (Wassertaxis) zur Insel Colon (Hauptinsel). Auf der Insel Colon befindet sich das touristische Zentrum und ist Ausgangspunkt zur Entdeckung der Inseln. Als erstes habe ich mit 3 anderen Reisenden eine Fahrradfahrt an den schönen Strand Bluff gemacht. Dann noch an einer geführten Bootsfahrt zur Insel Zapatilla teilgenommen. Diese Insel ist so eine unbewohnte schöne Sandstrandinsel. Von diesem Ort habe ich auch ein Foto von mir, dem karibischen Wasser und dem verschwindenen Sandstrand hochgeladen. Die Insel war schön, aber die Sonne war sehr stark und man möchte die Zeit eher im Schatten verbringen. Auf dem Weg dorthin noch die Landschaft mit grünen Sträuchern, welche aus dem Wasser ohne erkennbaren Boden herausragen, gesehen. Zudem noch zwei drei Seesterne, kurz zweimal Delfine (gejagt) entdeckt und ein Faultier (angeblich) gezeigt bekommen, was aber bei den meisten eher eine Vermutung war. Wer weiß was da ein paar Leute gesehen haben, ich habe nichts erkennen können. Bei einem weiteren Ausflug noch die Nachbarinsel Bastimento ein wenig erkundet und dort versucht am Strand „rote Frösche“ auch rote Frösche zu sehen, aber ohne Erfolg. Entweder es ist eine gute Werbung für diesen Privatstrand oder sie haben sich bei dem häufigen Regen versteckt.

Die Inselgruppe liegt in der Nähe von Costa Rica und somit gibt es in der Nähe einen Grenzübergang, welchen ich in Anspruch genommen habe. Der Grenzübergang ist vielmehr eine alte unbenutzte Eisenbahnbrücke, welche den deutschen Standards nicht mehr erfüllt, aber für Touristen wie mich reicht sie vollkommen aus.

Puerto Viejo (Costa Rica)

Dann aus dem regenreichen Bocas del Toro in das noch regenreichere Puerto Viejo in Costa Rica am 12.04.15 gefahren. Die Regenzeit beginnt wohl erst im Mai, dann will ich nicht wissen wie viel Regen in dieser Zeit herunter kommt. Andererseits erklärt sich wenigstens die sehr grüne Landschaft mit vielen Nationalparks. Der Ort Puerto Viejo ist ein kleiner Touristenort, welcher durch zwei drei schöne Strandabschnitte und einigen Zugewanderten Jamaikaner bekannt ist. Hierdurch wird wert auf die Vermarktung der Reggae Produkte gelegt. Ich habe dort eine Fahrradfahrt zur Nachbarstadt Manzanillo unternommen, um dort eigentlich in den Nationalpark zu gehen. Die Fahrt mit nur 20 km wurde doch anstrengend und nervig, da der Regen wieder kam und dazu noch meine Kette vom Zahnrad gesprungen ist. Angekommen in diesem überschaubaren Örtchen habe ich keinen Eingang zu diesen Nationalpark gefunden und der Weg auf der Karte endete am Wasser. Ich hätte über diesen kleinen Bach sicherlich drüber gehen können, aber die Natur auf der anderen Seite hatte ich bereits auf der Fahrt gesehen und wollte mein gemietetes Fahrrad nicht so alleine lassen. Nach 2 Nächten hat es mir hier schon gereicht und bin weiter nach San Jose gefahren.

San Jose

Die Hauptstadt von Costa Rica kurz besucht und mir die Innenstadt angeschaut. Erst einmal für einen Tag und Nacht als Zwischenstopp hier Pause gemacht, da ich hierher ja eh nochmal zurück komme als Abflugsort. Hier habe ich mich für mein nächstes Ziel entschieden.

Fortuna mit Vulkan Arenal

Diese Stadt gibt es eigentlich nur, weil es hier den den Vulkan Arenal gibt. Quasi führt eine Straße halb um den Vulkan herum und da haben sich neben der Straße Wohnhäuser, Hotel und Touristengeschäfte niedergelassen. Der Vulkan Arenal war wohl 2010 das letzte Mal aktiv, aber jetzt leider nicht mehr. So wieder keine Lava gesehen. Mehr Infos unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Arenal

Ich habe hier mit einer anderen Reisenden eine Wanderung durch den Regenwald zum Cerro Chato (kleinerer Nachbarvulkan) gemacht, wo sich im Vulkankrater ein grüner See befindet. Der grüne See war ganz nett zu sehen, aber der Höhepunkt war eher die anstrengende Wanderung/Klettern durch den matschigen steilen Weg zum Vulkankrater. Anschließend ging es zu den heißen Quellen Baldi. Es ist ein Luxushotel, was die heißen Quellen zu einem schönen Aufenthaltsort mit verschieden temperarierten Becken entwickelt hat. Dazu abends noch ein Büffet, was seit langem mal wieder meinen Magen komplett gefüllt hat.

Den eigentlich bedeutsamen Vulkan Arenal habe ich nicht komplett gesehen, weil da andauernd Wolken die Sicht versperrten. Dazu habe ich eine Geschichte von einem Mitarbeiter des Hostels gehört, welcher vorher oder parallel in einem Luxushotel gearbeitet hat bzw. arbeitet. Ein Tourist hatte 1 Woche gebucht ohne den Vulkan zu sehen und hat deswegen um weitere 2 Wochen verlängert. Erst am Abreisetag konnte er den Vulkan richtig sehen. Ich will hier aber keine 3 Wochen verbringen und so gehe ich weiter. Wenn ich schon mal im Norden von Costa Rica bin kann ich mir noch Nicaragua anschauen.

San Juan del Sur (Nicaragua)

Am 18.04.15 dann mit lokalen Bussen nach San Juan del Sur an der Atlantikküste gefahren. Der Grenzübergang war wieder interessant, da hier nicht nur viele LKW´s auf der Panamericana nach Norden wollten, sondern weil hier an jeder Ecke die Leute Geld wollten. Selbst für das Formular sollten wir 1 Dollar bezahlen, aber am Schalten haben wir den Zettel für die Einreise kostenlos bekommen. Zudem war komisch, dass wir bei der Ausreise an einem Nebengebäude eine Steuer bezahlen mussten, aber diese Quittung nicht wirklich gebraucht haben. Ist bei solchen Ländern immer schwer zu sagen, was wirklich zu zahlen und was Abzocke ist.

Nach einer Busfahrt von 30 Minuten wurden vier andere Rucksacktouristen und ich an einer Kreuzung mit nicht viel außer zwei drei Wohnhäusern aus dem Bus raus geworfen. An dieser Kreuzung kommt wohl alle paar Stunden ein anderer Bus, welcher dann nach San Juan del Sur fährt. Ein Einheimischer kam dann auf uns zu und hat uns eine Fahrt für 15$ angeboten. Wir sind dann also zu fünft nach San Juan gekommen und mit drei von vier Reisenden habe ich dann die nächsten Tage das Zimmer geteilt und San Juan del Sur zusammen angeschaut. Außer einigen Stränden und Feiermöglichkeiten gab es aber da nicht zu entdecken.

Insel Ometepe im Nicaragua See

Dann ging es auf die Insel Ometepe, welche im Süßwassersee Nicaragua liegt. Der See und das Land haben den gleichen Namen. Für diese Insel bleibt mir in Erinnerung das hier zwei Vulkane und somit auch zwei Teilflächen vorhanden sind, welche wiederum in der Mitte miteinander verbunden sind. Wir haben hier auch eine Wanderung zum Wasserfall unternommen und zu einem kleinen Schwimmbad. Das traurige Schwimmbad hat mehr Eintritt als das Erfurter Nordbad gekostet und wir sind bereits nach 5 Minuten wieder gegangen. Ansonsten sind wir in einem Partyhostel mit tausenden von Fliegen untergekommen, was den anderen besser gefallen hat als mir. Aber nach Bier und Drogen sind sie eh mehr ins Bett gefallen, wodurch die vielen Fliegen sie nicht gestört hat. Ich bin dann lieber nach zwei Nächten abgereist und habe meine Reise in Richtung Granada fortgesetzt.

Granada

Nach 3 Fahrten mit lokalen Bussen und einer Fahrt mit der Fähre habe ich Granada erreicht. Die Stadt beeindruckt mit vielen Kolonialbauten aus Zeiten der Spanier und liegt am Nicaragua-See. Dadurch kommen hier viele Gäste zum Entspannen und Kultur entdecken her. In der Stadt habe ich auch ein typisches Essen von Nicaragua mit dem Namen Vigoron probiert. Es besteht aus Kraut, Krustenbraten und so weiche Kartoffeln auf einem grünen Blatt serviert. Man kann es essen, aber da gefällt mir das vergleichbare deutsche Essen besser. Mir hat es hier gut gefallen, aber nach 3 Tagen musste ich zurück nach San Jose, weil der passende Flug von dort aus los fliegt.

San Jose

Mit dem Ticabus von Granada in Nicaragua zurück nach San Jose gefahren. Von hier aus geht ein günstiger Direktflug zur Dominikanischen Republik. Bevor ich abgeflogen bin, habe ich mir mir noch ein bisschen die Innenstadt angeschaut, aber außer einem Park und Einkaufsstraße war da nicht viel schönes zu sehen.

Der Flug war diesmal interessant. Es war ein Flug von Condor, womit viele Deutsche geflogen sind. Der Flug hat Zwischenstopp auf der Dominikanischen Republik gemacht und ist dann weiter nach Frankfurt geflogen. Ich bin dann aber auf der Dominikanischen Republik ausgestiegen, weil ich ja noch die Karibik und Nordamerika sehen will.

Einige stellvertretende Fotos zu diesen Teil meiner Reise findet ihr unter:

https://www.flickr.com/photos/126861637@N03/sets/72157651408008918/

https://www.flickr.com/photos/126861637@N03/sets/72157649832656814/

https://www.flickr.com/photos/126861637@N03/sets/72157651774637268/

Ecuador vom 21.03.2015 – 03.04.2015

von li. nach re.: Guayaquil am Malecon; Galapagos-Schildkröten auf Santa Cruz, mein neuer Panzer; Insel Isabela

von li. nach re.: Guayaquil am Malecon; Galapagos-Schildkröten auf Santa Cruz, mein neuer Panzer; Insel Isabela

Von Lima aus kommend ging es nach Guayaquil. Die größte Stadt des Landes und ist im Flachland am Fluss Guaya gelegen.

Bereits auf dem Weg nach dem Grenzübergang war mir aufgefallen, dass nicht mehr die wüstenartigen Bedingungen von Peru hier herrschen, sondern mit einmal grüne Landschaften überwiegen.

Guayaquil

In der Stadt Guayaquil angekommen hat mir am Wochenende die ruhige Art und die Strandpromenade (hier genannt: Malecon) gefallen. Am Rande der Strandpromenade befindet sich auf einem Hügel ein Leuchtturm, wo man einen schönen Ausblick über die Stadt hat. Zudem sind an diesem Hügel viele alte kleine Wohnhäuser gebaut und erhalten wurden. Diese bunten kleinen Wohnhäuser erinnern ein bisschen an Valparaiso, nur ist dies hier kein Weltkulturerbe.

In Ecuador ist der US-Dollar die offizielle Währung und das Land hat keine eigene Währung mehr seit 2000. Sicherlich ein schwerer Schritt gewesen, aber wenn eh wahrscheinlich die meisten Menschen in der Vergangenheit lieber den Dollar hatten, dann ist es irgendwann mal notwendig. Somit erspart es ein wenig den Geldwechsel, aber meine alte peruanische Währung zu wechseln war dadurch schwerer geworden.

Einige organisatorische Sachen wieder hier erledigt und mit ein paar Leuten unterhalten. Aber eigentlich war ich nur 4 Nächte hier, weil der nächste gute und günstige Flug erst am 25.03. startete.

Galapagos Inseln

Als erstes ging es mit dem Flugzeug auf die Insel Baltra. Eine karge Insel nördlich der Insel Santa Cruz. Vor Abflug ist nochmal separat zu allen üblichen Kosten 20$ für die Transitkarte zu bezahlen und bei Ankunft werden 100$ als Eintrittsgebühr für den Nationalpark sofort fällig. Gäste aus dem übrigen Ecuador bezahlen 6$. Mehr als das 15-fache als die Einheimischen zu bezahlen ist auf alle Fälle rekordverdächtig. Wenn wir das in Deutschland machen würden, dann gäbe es wieder ein Aufschrei wegen Ausländerdiskriminierung. Die Insel Santa Cruz liegt in der Mitte der Galapagos Insel und im Süden befindet sich die größte Stadt der Inselgruppe mit dem Namen Puerto Ayora. Die Stadt ist häufiger Ausgangspunkt für die verschiedensten Ausflüge. Ich bin natürlich auch mit dem Bus, Boot und wieder Bus nach ca. 3 Stunden dort angekommen.

Auf Santa Cruz einen geführten Tagesausflug ins Inselinnere auf die Hügel gemacht. Da konnte ich das erste Mal die Galapagos Schildkröte sehen und einen ersten Eindruck von der Landschaft bekommen. Es ist schon interessant mal so eine Riesenschildkröte in Echt zu sehen. Aber sie bewegt sich nur durch die reine Größe schneller als eine kleinere Schildkröte in der restlichen Welt. Ansonsten geht die Galapagos-Schildkröte gemütlich durch die Landschaft.

Menschen finde ich jetzt hier nicht so überaus freundlich bis auf das normale freundlich sein bei Hotels und Reisebüros. Z. B. wenn man den öffentlichen Bus bei Ankunft auf der Insel nehmen möchte, dann wird man von mehreren Leuten angelogen, dass dieser Bus heute nicht fährt, und weitere Vorkommnisse haben mir schöne Urlaubsfreuden vermiest. In meinem Fall habe ich erst einmal gewartet und durch Zufall 2 andere Reisenden getroffen, welche ebenfalls nicht das teure Taxi nehmen wollten. Nachdem alle Einheimischen in einen Bus gestiegen waren, wurde uns dann doch erlebt stehenderweise in diesen Bus einzusteigen. Bei diesem Bus hatte ich vorher noch gefragt, ob er in die Stadt fahre und bekam als Antwort ein Nein. Ist wohl das Nein, weil nur die Einheimischen damit fahren sollen und die Touristen das Taxi nehmen sollen. Die anderen Rucksacktouris, welche auf bessere Zeiten gewartet hatten, haben sich wohl dann noch weiter gesonnt.

Am zweiten Tag auf der Insel Santa Cruz habe ich eine „Hochland“- Rundfahrt mit 3 anderen Leuten gemacht. Dabei eine Farm mit Galapagos-Schildkröten gesehen und mein Foto mit meinem neuen Panzer gemacht. 🙂 Ansonsten noch dort einen Lava-Tunnel von innen gesehen und zwei kleinere eingestürzte Vulkane. Nach dieser Rundfahrt bin ich dann auf die Insel Isabela mit dem Boot gefahren.

Die Insel Isabela ist die größte Insel und besteht aus einem südlichen runden Teil und einem nördlichen längeren Teilstück, welche beide in der Mitte miteinander verbunden sind. Die Ortschaft Puerto Villamil liegt im Süden an der Küste und besitzt einen kleinen Hafen. Die Ortschaft ist ruhig und interessant. Im Nachhinein hätte ich hier wohl mehr als 2 ½ tage verbringen können/sollen. Auf der Insel ist der Vulkan Sierra Negra bzw. dieser Vulkan hat die Insel vor vielen Jahrtausenden geschaffen. Dieser Vulkan ist letztmalig im Jahre 2005 ausgebrochen (nicht so heftig, wie man es sich vorstellt) und die Einheimischen konnten den Lava-Strom sehen. Netterweise ist die Lava in entgegengesetzter Richtung zur Stadt in Richtung Norden geflossen. Nach diesem 16 km Spaziergang bei heißen Temperaturen haben wir auf der Rückfahrt noch kurz angehalten und rote Flamingos gesehen.

Nach einer Mittagspause habe ich mir ein Fahrrad ausgeliehen und eine Fahrt entlang des Strandes zu einer langweiligen Steinmauer unternommen. Dafür kannte ich zwar die englische Bezeichnung, aber nicht die spanische Bezeichnung. Hätte ich dies vorher gewusst, dann wäre ich vor dem Ziel umgekehrt. Die Steinmauer musste von Häftlingen errichtet werden, aber nur als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme. Da Häftlinge wohl keine Sisuphus-Arbeiten machen sollten, weil es wohl unter die Menschenwürde fällt, wurde dies als Denkmal erhalten für den sinnlosen Arbeitseinsatz von Häftlingen. Was für ein Mist? Naja, wenigstens habe ich unterwegs Strände, die grüne Landschaft und Galapagos-Schildkröten entdecken können. Nach einem weiteren Tag mit Besichtigung einer Galapagos-Schildkröten-Aufzuchtstation und weiteren Sichtungen von dort lebenden Tieren, wie Eidechsen und Vögel, habe ich danach die Insel Isabela wieder verlassen. Auf die Insel Santa Cruz mit dem Boot ungefähr 2 ½ Stunden zurück gefahren. Leider konnte ich mein Plan der weiteren Inselentdeckung durch eine Schwächephase mit Magenproblemen nicht so umsetzen wie gedacht, aber somit konnte ich entspannter auf der Insel verweilen. Hier noch verschiedene regionalere Sehenswürdigkeiten, wie die Tortuga Bucht, Charles Darwin Forschungsstation und „Las Grietas“ (Wasser zwischen Steinfelsen) angeschaut.

Die Tierwelt ist selbstverständlich sehr sehenswert. Die Landschaft ist so eine Mischung je nach Insel auf wüstenähnlichen Zuständen oder mit viel grün bewachsenen Boden. Hingegen die Bedingungen für Touristen würde ich beschreiben mit einer Mischung aus teuren Inseln, was durch zahlreiche Gebühren von Ecuador und der UN als Naturschutzgebiet kommen und noch die Einheimischen, vergleichbar mit Asiaten, Stück für Stück mehr Dollar haben wollen. Ich kann verstehen, dass da jeder mit dran verdienen will und wenn der Amerikaner kommt auch mit seinen Dollar-Scheinen winkt und die Leute das Dollar-Symbol in den Augen haben, aber dadurch wird die Urlaubsstimmung ein wenig getrübt. Nichtsdestotrotz dieses kritischen Punktes war es ein schöner ungeplanter Abstecher von 9 Tagen auf die Galapagos Inseln. 🙂

Nach den Inselerkundungen von Santa Cruz und Isabela ging es dann zurück auf die Insel Baltra, wo der Flieger erst zurück nach Guayaquil geht und anschließend weiter über Bogota nach Panama-Stadt.

Einige stellvertretende Fotos zu diesen Teil meiner Reise findet ihr unter:

https://www.flickr.com/photos/126861637@N03/sets/72157651632085776/